Außenministerin Annalena Baerbock auf Palau: Warten, bis das Meer kommt

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Auf Palau wird der steigende Meeresspiegel viele bewohnte Teile der Insel zerstören. Außenministerin Baerbock versuchte dort, einen Verbündeten zu umgarnen, der vor allem Geld will, um seinen Untergang abzuwickeln.

auf einer der vielen kleinen Inseln weit draußen empfängt, um ihr zu zeigen, was der Klimawandel hier bedeutet.Baerbock läuft über den Sand, der übersät ist mit Stücken weißer Korallen. Weiß heißt gebleicht, abgestorben, zerstört.

Nur überfiel Russland eben die Ukraine, und Baerbock ist reichlich damit beschäftigt, sich um akute Krisen zu kümmern. So ganz genau lässt sich nach einigen Monaten wohl auch deshalb noch nicht sagen, was Klimaaußenpolitik eigentlich ausmacht und was auf die großen Ankündigungen folgt. Die zweite Tücke ist die Schönheit der Landschaft. Wenn man von der Insel, die der Untergang erwartet, auf das türkisfarbene Wasser schaut, auf die Felsinseln, bewachsen mit Bäumen und der weißen Nationalblume Rur, dann erkennt man im Wasser immer noch viel Leben. Fische, Riffstrukturen. Wüsste man nicht, dass der Strand hier vor einiger Zeit noch viel größer war, man würde es vermutlich nicht ahnen.

Palau lebt vom Tourismus, seine Strände und Riffe ziehen Urlauber an, besonders Taucher. Ohne Touristen kaum Wirtschaft auf Palau. Die Touristen kommen natürlich in Flugzeugen, genauso wie die deutsche Außenministerin. Jeder Flug trägt ein bisschen dazu bei, die Riffe zu zerstören, an denen Palau hängt. So wie die Dieselgeneratoren auf der Insel und die vielen großen Autos, die in den Einfahrten stehen.

Eine Erwärmung auf 1,5 Grad gegenüber der vorindustriellen Zeit in den nächsten zwanzig Jahren ist selbst bei massiven Anstrengungen kaum noch zu vermeiden. Zudem wird der Meeresspiegel dann noch eine ganze Weile weiter steigen.

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