Bei Lanz verrät Journalist, dass es „sehr lange“ Gerüchte um Aiwangers Flugblatt gab

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Der Skandal um Hubert Aiwanger beherrscht derzeit die Schlagzeilen. Bei „Markus Lanz“ diskutierten Gäste wie Jürgen Trittin und der Chefreporter der „SZ“ am Mittwochabend über das antisemitische Flugblatt und dessen politische Bedeutung für den „Freie Wähler“-Chef.

Am vergangenen Samstag sorgte die „Süddeutsche Zeitung“ für einen handfesten Skandal: Die Zeitung berichtete über ein antisemitisches Flugblatt, das vor gut 35 Jahren am Burkhardt-Gymnasium in Mallersdorf-Pfaffenberg, Niederbayern, gefunden wurde. Der mutmaßliche Verfasser des Textes, so legte es zumindest die Berichterstattung auf der prestigeträchtigen Seite drei der SZ nahe: Hubert Aiwanger.

FOCUS online hat mit ehemaligen Mitschülern von Aiwanger gesprochen. Was die über den Skandal sagen, lesen Sie hier.Für Journalist und „SZ“-Chefreporter Roman Deininger sei demnach klar gewesen, dass es schon „sehr lange“ Gerüchte über ein solches Auschwitz-Pamphlet gegeben habe. „Jetzt gab es eben zu dem Hinweis tatsächlich mal das Flugblatt dinglich dazu“, konstatierte Deininger mit ernster Miene.

Dennoch könne er es „nicht ausschließen“, dass der Bruder des Politikers das Flugblatt auf der ominösen Schreibmaschine getippt habe. Dieser hatte sich kurz nach dem Erscheinen des SZ-Artikels als Autor des Pamphlets zu erkennen gegeben. Ein von der SZ beauftragtes Gutachten soll nachweisen, dass das Flugblatt „sehr wahrscheinlich“ auf derselben Schreibmaschine getippt wurde wie eine spätere Facharbeit Hubert Aiwangers.

Jürgen Trittin merkte daraufhin an, „dass man mit dem 17-Jährigen nachsichtig umgehen muss, wenn der 52-Jährige damit erwachsen und verantwortungsvoll umgeht“. Doch genau diese Reaktion vermisse er bei Aiwanger: „Das, was er in Erding gemacht hat, ein klassisch rechter, antidemokratischer Topos“ gewesen sei. Trittin bezog sich auf eine kürzliche Rede Aiwangers, in der er gesagt hatte, die schweigende Mehrheit in Deutschland müsse sich die „Demokratie zurückholen“.

Für Roman Deininger war derweil klar: „Die Freien Wähler sind jetzt in der Verantwortung.“ Eine politische Misere, die den ZDF-Moderator auch auf die ständigen Streitereien in der Ampelkoalition brachte. In Bezug auf die Grünen fragte er: „Wer hat bei den Grünen wirklich das Sagen?“ Helene Bubrowski sprach daraufhin über den anhaltenden „Konkurrenzkampf“ zwischen Annalena Baerbock und Vizekanzler Robert Habeck.

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