Deutsche Autobauer sind besser für den Wandel gerüstet, als es den Anschein hat. Allerdings könnte die Zeit Deutschlands als großer Autoproduzent vorbei sein. Eric Heymann, Volkswirt bei Deutsche Bank Research, ordnet die Szenarien für VW, Daimler und Co. ein.
Das Stelldichein der globalen Automobilindustrie auf der gerade zuende gegangenen Automesse IAA in München erfolgt in turbulenten Zeiten. Externe Schocks wie die
Angesichts der Knappheit an Halbleitern und anderen Vorprodukten haben sich die deutschen Hersteller zuletzt stärker auf die Fertigung von Autos im Premiumsegment konzentriert. Hier fallen die Renditen pro Fahrzeug in der Regel höher aus. Für die Kfz-Zulieferer wirken sich die geringeren Stückzahlen negativer aus, weil es ihnen schwerer fällt, Größenvorteile in der Produktion zu erzielen.
Der Trend zur Elektromobilität war eines der beherrschenden Themen auf der IAA. Deutsche Konzernmarken sind im Bereich E-Mobilität in den großen Automärkten unterschiedlich erfolgreich. Inliegt ihr Marktanteil bei Elektroautos aktuell unter jenem bei den gesamten Pkw-Neuzulassungen.
Hinzu kommt, dass es aus Kostengründen zunehmend schwerfallen dürfte, die Produktion von Pkw im Volumensegment in Deutschland zu halten. Hiesige Standorte könnten im konzerninternen Wettbewerb der großen Autohersteller häufiger das Nachsehen gegenüber ausländischen Standorten haben; hierfür gibt es bereits erste Beispiele. Bei Fahrzeugen der automobilen Oberklasse ist dieses Risiko weniger stark ausgeprägt.
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