Digitale Angebote im Auto: Die 100-Milliarden-Euro-Frage
Die weltweit größten Plattformen für Fahrzeugdaten werden allerdings von Google und den Kartendienstleistern TomTom sowie Here beherrscht. Die Übernahme der ehemaligen Nokia-Tochter durch Audi, BMW und Daimler war ein Versuch, der Daten-Übermacht aus dem Silicon Valley zu trotzen. Für lokalisierte Dienste wie den Parkplatz-Finder müssen die hochgenauen Karten allerdings um den Datenschatz der Städte angereichert werden.
Was die Münchner mit nach Barcelona brachten, war ein schillernd bunter Ausblick auf die digitalen Erlebniswelten des BMW iNext. Ausgestattet mit einer Datenbrille konnten Besucher in den computer-animierten Stadtverkehr von morgen eintauchen. Am elektronischen Horizont poppten Warninformationen aus dem Nichts auf, blau eingefärbte Hochhäuser signalisierten lokale Angebote, und der Sprachassistent plapperte fröhlich dazu.
Fahrzeuge können zwar schon viele Aspekte ihrer Technik und ihrer Umgebung erfassen. Doch die Emotionen ihrer Passagiere sind ihnen genauso fremd wie deren Wünsche. Schuld ist nicht die mangelnde künstliche Intelligenz, sondern die wackelige Vernetzung: Für datenhungrige Videotelefonate ist der mobile Internetanschluss noch immer nicht stabil genug. Zumindest dann, wenn das Fahrzeug alle paar Minuten die Funkzelle wechselt.
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