Nach dem Fischsterben in der Oder will Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) in Gesprächen mit Polen einen größeren Schutz des Grenzflusses erreichen.
Die Salzfrachten in der Oder sind unvermindert hoch, wie kürzlich neue Untersuchungen des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei ergaben. Das Fischsterben hatte zu Verstimmungen im Verhältnis zwischen Deutschland und Polen geführt. Polen pocht auf einen Ausbau der Oder, Deutschland will einen Stopp.
„Das, was sich im Jahr 2022 in der Oder ereignet hat, darf sich nicht wiederholen“, sagte Woidke. „Ich glaube schon, dass es notwendig ist, dass sich alle nochmal an den Tisch setzen.“ Zu der Konferenz sollten Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen sowie die betreffenden polnischen Woiwodschaften kommen. Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey werde als amtierende Vorsitzende des bestehenden Netzwerks Oder-Partnerschaft ein solches Treffen vorbereiten.
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Ministerpräsident Woidke setzt auf Gespräche mit PolenNach dem Fischsterben in der Oder will Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) in Gesprächen mit Polen einen größeren Schutz des Grenzflusses erreichen. „Wir sind uns einig mit der polnischen Seite, dass wir nochmal zusammenkommen wollen zu einer Konferenz“, sagte Woidke am Montag bei einem Termin der Landespressekonferenz in Potsdam. „Die polnische Regierung hat über den Botschafter und über den stellvertretenden Außenminister Unterstützung zugesagt.“ Er gehe davon aus, dass auch die Bundesregierung ein solches Treffen unterstützen werde.
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