Mit dem Wachstumschancengesetz will die Ampel-Regierung aus der Rezession herauskommen – doch die Union blockiert. Das von Finanzminister Christian Lindner (FDP) vorgelegte Gesetz sieht Steuerentlastungen für Unternehmen vor. Es soll die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands stärken und für mehr Investitionen sorgen.
Die deutsche Wirtschaft ist im vergangenen Jahr geschrumpft – setzt sich eine Schwächephase fort? Aus dem Ministerium Habecks gibt es düstere Prognosen. Berlin – Wie geht es der deutschen Wirtschaft? Aktuell lautet die Antwort: eher schlecht.
Die Konjunktur schwächelt und die Sorge wächst. Das löst auch bei der Bundesregierung Unruhe aus.Düstere Prognosen aus Ministerium Habecks: So steht es um Deutschlands Wirtschaft Eine spürbare konjunkturelle Erholung sei derzeit noch nicht in Sicht, heißt es in einer Mitteilung des Bundeswirtschaftsministeriums vom Freitag , dievorliegt. Gegen eine Erholung „sprechen die nach wie vor die schwache Binnennachfrage, die hohen Finanzierungskosten sowie die noch gedämpfte Stimmung bei privaten Haushalten und Unternehmen“, schreibt das Ministerium in der Mitteilung. Die Wirtschaft in Deutschland wird sich wohl vorerst nicht erholen – davon geht Habecks Ministerium aus. © Kira Hofmann/imago Angesichts der insgesamt noch schwachen Indikatorenlage und der weiter hohen Unsicherheit der privaten Haushalte sowie der Unternehmen gehen die meisten Wirtschaftsforschungsinstitute in ihren jüngsten Konjunkturprognosen für dasDeutschlands Wirtschaft in der Krise? Es gibt auch positive Entwicklungen Laut dem Bericht gibt es auch positive Tendenzen – wie zum Beispiel bei der Industrieproduktion, im Bau und im Außenhandel zu Jahresbeginn 2024. Auch der deutsche Warenhandel, insbesondere der Export, startete mit deutlichen Zuwächsen in das neue Jahr. Positive Entwicklungen gab es auch im produzierenden Gewerbe. Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg die Produktion im Januar um + 1,0 Prozent an gegenüber dem Vormonat. Das markiert den ersten spürbaren Anstieg seit 11 Monaten. Zudem sei dieseit März 2023 im Trend rückläufig. Die Inflationsrate lag im Februar 2024 bei 2,5 Prozent. Das ist der niedrigste Wert seit Juni 2021. Im Januar lag die Rate bei 2,9 Prozent.Der Arbeitsmarkt erweise sich angesichts der konjunkturellen Schwächephase weiterhin insgesamt als robust, auch die Arbeitsnachfrage liege weiter auf hohem Niveau. Zugleich erhöhte sich die Arbeitslosigkeit im Februar leicht um 11.000 Personen, die Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung stiegen im Januar beziehungsweise Dezember merklich.Aktuelle Frühindikatoren würden zudem für eine Stabilisierung des Außenhandels sprechen. Die ifo Exporterwartungen haben sich im Februar leicht aufgehellt . Während sich die Exporterwartungen in der Elektrobranche verbesserten, blieben sie bei den gewichtigen Kfz-Herstellern gedämpft; im Maschinenbau sanken sie sogar auf den niedrigsten Wert seit Juni 2020.Nach einem Rücksetzer beim deutschen Außenhandel im Dezember weisen die Zuwächse bei Aus- und Einfuhren im Januar 2024 in eine positive Richtung. Doch es bestünden Risiken bestehen aufgrund anhaltender geopolitischer Spannungen und einer wirtschaftlichen Abkühlung in wichtigen Handelspartnerländern wierechnen müssen: Laut dem Frühindikator Insolvenztrend des IWH sind die Unternehmensinsolvenzen im Februar um 10,8 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen. Dabei handelt es sich laut IWH um den höchsten Wert seit Beginn der IWH-Datenerhebung im Jahr 2016. Für die kommenden Monate erwartet das IWH weiter steigende Insolvenzzahlen.
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