Die Zweiradfans freuen sich in der MotoGP auf den überragenden Valentino Rossi, dazu auf Iannone, Dovizioso, Petrucci und Morbidelli. Die italienischen Formel-1-Fans haben nur – Ferrari.
Der langjährige Formel-1-Fahrer Riccardo Patrese sagte einst bitter: «Die Tifosi kennen nur eines, Ferrari. Wenn du als Italiener in einem englischen Auto sitzt, bist du nichts wert.»
Verblüffend: Bis Giovinazzi in Australien 2017 bei Sauber für den verletzten Sauber-Fahrer Pascal Wehrlein einsprang, hatte Italien fünf Jahre lang keinen Fahrer am Start! Der letzte italienische GP-Pilot vor Giovinazzi: Tonio Liuzzi beim WM-Finale von Brasilien 2011. Das Grundproblem liegt darin, dass die Nachwuchsförderung in Italien jahrelang verschlampt worden ist. Die schwächelnde Wirtschaft in Italien hat auch nicht geholfen. Viele Rennställe sind auf Fahrer mit Mitgift angewiesen, und in der Regel können italienische Piloten keinen Geldkoffer vorweisen – das war auch der Grund, wieso GP2-Champion Davide Valsecchi trotz Testfahrer-Jobs bei Lotus 2013 keine Formel-1-Zukunft hatte.
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