Butsch ist umgezogen, Kessie hilft in der neuen Wohnung. Und plötzlich ist das sächsische Ermittlerduo mittendrin in einem neuen Fall - einem weiteren Mix aus Crime und Mystery.
Görlitz - „Auf diesem Ding wurde meine Tochter gezeugt.“ So ermahnt Kommissar Burkhard Schulz , genannt Butsch, seine Kollegin Viola Delbrück , alias Kessie. Sie wuchten das Sofa, einen Design-Klassiker aus Leder mit Stahlrohrgestell, in die neue Altbauwohnung. Lärm in der Etage darüber lässt das ungleiche Ermittlerduo der ARD-Krimireihe „Wolfsland“ aus Görlitz in den Jobmodus umschalten.
Kurz darauf ist Butschs Vermieter erstochen, der Täter entwischt - und dann verschwindet Kessie. Alles in der neuen Folge „20 Stunden“, die das Erste an diesem Donnerstag um 20.15 Uhr ausstrahlt. Der Täter hat Fußabdrücke auf Butschs Sofa hinterlassen und das Tatmesser in dessen Toilette geworfen. Während der frustrierte Ermittler einen seiner Nachbarn festnehmen lässt, folgt Kessie einer ganz anderen Spur. Sie entdeckt im Keller ein Waffenlager und wird gekidnappt. Das nimmt Butsch, Typ „mit dem Kopf durch die Wand“, persönlich, sucht fast manisch nach ihr - und übersieht die Gefahr.
Der Nachbar aus dem Parterre, ein ungepflegter junger Mann mit Wut im Blick, fesselt Butsch und Staatsanwältin Anne Konzak an die Toilette und fährt mit der Geisel davon. Gunnar Wendt ist unberechenbar und unsicher, changiert zwischen Verzweiflung und Wut, wird über Telefon beraten. Bis Kessie, gefesselt und geknebelt, einen Zugang zu ihm findet, wurde sie schon mehrfach mit dem Tod bedroht und ihr die Pistole an den Kopf gehalten.
Als Butsch und Konzak die Eltern des Geiselnehmers befragen, ist klar, dass Kessie einem Psychopathen ausgeliefert ist. „Seine Welt ist längst untergegangen“, sagt Vater Clemens Wendt . Der Sohn scheiterte überall, auch bei Polizei und Armee, schuldlos, wie seine Mutter betont. Den beiden ist die Verbitterung anzumerken. „Mir kommen gleich die Tränen“, sagt Butsch, steht auf und geht.
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