Franziska Giffey und Raed Saleh bilden die Doppelspitze der Berliner SPD, beide verlieren auf dem Landesparteitag aber an Zustimmung.
Mit * markierte Felder sind Pflichtfelder. Eine Abmeldung ist jederzeit über einen Link im Newsletter möglich.Giffey hatte vor der Wahl betont, dass sie die Arbeit im Vorstand gemeinsam mit Saleh gern fortsetzen würde. Sie seien die „ideale gegenseitige Ergänzung“, sagte Giffey. „Ich glaube, dass wir uns wirklich gefunden haben für diese Aufgabe.“ Als Herausforderung für die Zukunft benannte sie es unter anderem, die SPD im Berliner Zentrum zu stärken.
Bei der vergangenen Wahl hatten in den Innenstadtbezirken die Grünen dominiert, unter anderem stellt die Partei auch die Bezirksbürgermeister und -bürgermeisterinnen in Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg und Charlottenburg-Wilmersdorf. In letzterem Bezirk hatte in der vorherigen Legislatur noch ein SPD-Politiker als Rathauschef agiert. „Es ist nicht selbstverständlich, dass die Grünen automatisch die Mitte haben“, sagte Giffey nun. „Wir müssen etwas dagegen tun.
Thema beim Landesparteitag war auch der Zusammenhalt in der SPD. Giffey forderte, dass die Partei auf allen Ebenen geschlossen auftreten müsse. „Wir wollen Politik aus einem Guss“, sagte sie. Dazu müssen Partei, Fraktion und Senat zusammenarbeiten, ebenso wie die Kooperation zwischen Bezirken, Land und Bund funktionieren müsse.
Auch Berlins ehemaliger Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit, der auf dem Landesparteitag für seine 50-jährige Mitgliedschaft in der SPD geehrt wurde, rief die Partei zur Geschlossenheit auf. „Die SPD war immer dann stark, wenn sie gemeinsam aufgetreten ist“, sagte er. Ähnlich wie Giffey erklärte er, dass Landesparteitag, Fraktion und die sozialdemokratischen Senatsmitglieder zusammenarbeiten müssten, und nicht gegeneinander.
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