Grüne und SPD im Bundestag lehnen es ab, die Liste sogenannter sicherer Herkunftsländer um weitere Staaten zu ergänzen.
Der SPD-Innenpolitiker Demir warnte im"Tagesspiegel" vor einer - Zitat -"sorglosen Erweiterung". Die migrationspolitische Sprecherin der Grünen, Polat, erinnerte daran, dass ihre Partei das Konzept sicherer Herkunftsländer für falsch halte. Beide reagierten damit auf einen Vorstoß des Unionfraktionvorsitzenden Merz. Der CDU-Vorsitzende hatte gefordert, auch Tunesien, Marokko, Algerien oder Indien zu sicheren Herkunftsländern zu erklären.
Der Grünen-Europaabgeordnete Marquardt warf Merz Populismus vor. Bevor man Menschen zurückführen könne, müsse es ein Land geben, das sie zurücknehme. Der FDP-Politiker Kuhle rief die Koalitionspartner dazu auf, sich einer Erweiterung der Liste nicht grundsätzlich zu versperren.Entdecken Sie den Deutschlandfunk
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