Die Tourismusbranche in Frankreich könnte nach den Corona-Abstürzen eigentlich wieder aufblühen. Doch Servicekräfte in Hotels, Restaurants und Cafés sind rar, schreibt BirgitHolzer.
Es sind komfortable Hotelzimmer am südfranzösischen Küstenort Fréjus mit Blick aufs Meer und eigenem Zugang zum Strand. Doch ausgerechnet jetzt bleiben drei von ihnen frei. Nicht weil es an Gästen fehlen würde, um im Schnitt 300 Euro pro Zimmer und Nacht zu bezahlen. Laure Steverlynk, im Vier-Sterne-Hotel Saint Aygulf für das Personal zuständig, findet einfach nicht genügend Zimmermädchen.
Nach zwei Sommern, die von der Corona-Pandemie geprägt waren und deutlich weniger Besucher als sonst in die Urlaubsorte lockten, könnte die Branche. Nun aber fehlt es auch in Frankreich an Personal. Steverlynk beziffert die Verluste für die drei seit Juni geschlossenen Zimmer auf mehr als 20.000 Euro. Einen Ausweg sieht die Personalmanagerin nicht. „Wir haben 50 unbefristet Angestellte und doppelt so viele mit befristeten Verträgen.
Die Hotel- und Gastronomiebranche versucht derweil, ausländische Arbeitskräfte anzulocken. So hat die UMIH eine Vereinbarung mit Tunesien abgeschlossen, um 4000 Saisonarbeiter anzuwerben. „Es gibt dort eine Menge Leute, die große Lust haben, bei uns zu arbeiten“, sagte Franck Chaumes, UMIH-Vorstand im südwestfranzösischen Departement Gironde.
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