Juso-Chef Philipp Türmer kritisiert den geplanten neuen Wehrdienst. Denn das eigentliche Problem der Bundeswehr werde nicht gelöst: weder das Personal- noch das Finanzproblem.
will mehr Freiwillige in die Bundeswehr holen, von der Wehrpflicht ist in seinem Konzept nicht die Rede. Wie finden die Jusos das?: Wir sind gegen die Wiedereinführung einer allgemeinen Wehrpflicht. Das, was der Bundesverteidigungsminister heute vorgestellt hat, ist ein Fragebogen, der von allen Jugendlichen einmal beantwortet werden soll. Das ist eine sehr abgemilderte Form.
Uns ist wichtig, dass auch in Zukunft keine allgemeine Wehrpflicht kommt. Das greift zu stark in die Freiheitsrechte Jugendlicher ein und beantwortet nicht die Personalprobleme bei der Bundeswehr.Bundesverteidigungsminister Pistorius will neue Wehrpflichtige für die Bundeswehr rekrutieren und setzt dabei auf Freiwilligkeit. Demnach müssen junge Männer einen Fragebogen ausfüllen, Frauen können das tun.
Der Verteidigungsminister erklärt sein Wehrdienst-Konzept. Per Fragebogen und Musterung sollen Wehrfähige erfasst werden. Pressekonferenz und Diskussion bei ZDFheute live.: Ihr Pendant von der Jungen Union, Johannes Winkel, lobt den Entwurf von Minister Pistorius und sagt, wenn das Land sich nicht mehr verteidigen kann, müssten auch junge Menschen ihren Beitrag leisten.
Das ist eine ganz klare Ablenkungsdebatte. Die Junge Union und die CDU trauen sich nicht über das eigentliche Problem zu reden, nämlich die Finanzierung der Bundeswehr und damit Schuldenbremse.: Ist die Debatte um den Wehrdienst also eine Scheindebatte?: Ich halte sie für eine Scheindebatte, weil sie nicht beantwortet, was die Bundeswehr wirklich braucht. Was jetzt kommt, ist ja keine Wehrpflicht, sondern ein Fragebogen, der an alle Jugendliche zugeht.
Neuland für die Bundeswehr: Bis 2027 soll in Litauen eine Kampfbrigade mit 5.000 deutschen Soldatinnen und Soldaten einsatzfähig sein. Ein Vorkommando bereitet den Aufbau vor.Themen
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