Nach Dammbruch: Zehntausende müssen in Sicherheit gebracht werden Ukraine Staudamm
mehrBundeskanzler Olaf Scholz nannte die Zerstörung des Kachowka-Staudamms eine"neue Dimension" des Kriegs. Die Beschädigung des Damms sei etwas,"das zu der Art und Weise passt, wie Putin diesen Krieg führt", sagte er beim"Europaforum" des. Er warf Moskau vor, in dem seit mehr als 15 Monaten dauernden Krieg immer stärker zivile Ziele anzugreifen.
Außenministerin Annalena Baerbock machte Russland für die Überflutungen verantwortlich."Für diese menschengemachte Umweltkatastrophe gibt es nur einen Verantwortlichen: der verbrecherische Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine", sagte die Grünen-Politikerin. Die Bundesregierung kündigte Hilfen an. Deutschland werde der Ukraine zur Seite stehen, sagte Bundesinnenministerin Nancy Faeser. Man wolle vor allem dabei helfen, evakuierte Menschen versorgen zu können."Das THW bereitet deshalb bereits jetzt mit Hochdruck deutsche Hilfslieferungen für die betroffene Region vor", so Faeser."Unsere Hilfslieferungen werden wir binnen kürzester Zeit auf den Weg bringen.
Auch das Internationale Komitee vom Roten Kreuz verurteilte die Zerstörung des Kachowka-Staudamms."Zehntausende Menschen sind in einer desolaten Situation", teilte die für die Region zuständige IKRK-Regionaldirektorin Ariane Bauer mit."Die Zerstörung von wichtiger Infrastruktur kann ganze Bevölkerungsgruppen in Verzweiflung stürzen und sie zugrunde richten.
Der Staudamm wurde Mitte der 1950er-Jahre in Betrieb genommen. Er ist am Lauf des Dnipro die sechste und letzte Staustufe vor dem Schwarzen Meer. Die Anlage macht den flachen Strom schiffbar. Sie staut das Wasser auf 200 Kilometer Länge zwischen Saporischschja und Nowa Kachowka und hält etwa 18 Milliarden Kubikmeter Wasser. Aus dem Reservoir wurden weite Regionen im Süden bis hin zur Krim bewässert.
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