Knallharte Ansage der Linken-Führung an die Partei-Ikone Sahra Wagenknecht!
Ankündigung, sie denke über eine Parteigründung außerhalb der Linken nach, fordert Partei-Chef Martin Schirdewan von der Bundestagsabgeordneten eine sofortige Entscheidung über ihre politische Haltung – und droht unausgesprochen mit dem Rauswurf.
„Sahra Wagenknecht muss sich jetzt eindeutig von ihrer Idee der Gründung einer Konkurrenzpartei distanzieren, sonst muss sie die entsprechenden Konsequenzen ziehen“, sagte Schirdewan inWagenknecht hatte beim ZDF erklärt, sie wolle bis Jahresende über die Gründung einer neuen Partei nachdenken. Zuvor hatte sie bekannt gemacht, dass sie nicht mehr für die Linke für den Bundestag kandidieren will.
Der Ausschluss eines Mitglieds gilt bei allen Parteien als kompliziert und langwierig. Sollte Wagenknecht die Partei von sich aus verlassen, könnte das Konsequenzen für die Linke im Bundestag haben: Gingen nur zwei weitere Abgeordnete mit, verlöre die Partei ihren Fraktionsstatus und könnte nur noch als Gruppe agieren – mit weniger Geld und Ressourcen. Sie hatte 2021 nur 4,9 Prozent der Zweitstimmen, aber drei Direktmandate erreicht.
Der Bundestagsabgeordnete Alexander Ulrich kritisierte Schirdewan scharf und warnte, ein Rauswurf werde üble Folgen für die Partei haben: „Wer Sahra Wagenknecht aus Partei und Fraktion werfen will, muss wissen, dass dann etliche mitgehen werden. Und in der Partei wird es Massenaustritte geben“, so Ulrich. Die Parteispitze solle sich besser „damit beschäftigen, warum sie in der Friedens- und Sozialpolitik so versagt, dass sich eine Wahlniederlage an die andere reiht“.
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