Marcel Schrötter führt in Valencia die dritte Reihe an, für seinen Intact-GP-Teamkollegen Tom Lüthi gestaltet sich die Ausgangslage für das vorletzte Moto2-Rennen der Saison 2020 schwieriger.
Das letzte Training sowie die Qualifyings 1 und 2 der Moto2-Klasse fanden in Valencia auf trockener Strecke statt. Marcel Schrötter setzte den Trend des Freitags fort: Nach dem achten Platz im FP3 schnappte sich der 27-Jährige im Q2 Startposition 7. Mit seiner Zeit von 1:34,730 min verpasste er die zweite Startreihe um nur 0,025 Sekunden. Reihe 3 macht dennoch Hoffnung, das 25-Runden-Rennen mit einem Erfolgserlebnis zu beenden.
«Seit der ersten Runde am gestrigen Freitag hatte ich das Gefühl, dass es funktioniert», freute sich der Deutsche. «Wir haben diesmal zwar mit einem anderen Setting angefangen und grundlegend etwas verändert, aber es ist ja nicht so, als hätten wir in den letzten Wochen nicht auch schon alles versucht. Das Wichtigste ist, dass es dieses Wochenende besser läuft.
«Ich hatte gestern und heute einen guten Rhythmus, aber es dann im Qualifying auf die eine perfekte Runde zu bringen, ist eine Herausforderung. Die Jungs da draußen sind alle extrem schnell», weiß auch Schrötter. «Mir ist zwar eine gute Runde gelungen, aber eben nicht perfekt. Wenn man bedenkt, wo wir in den letzten Wochen standen, können wir doch recht zufrieden sein.
Auch an Tag 2 waren die Zeitenabstände auf dem Ricardo Tormo Circuit extrem eng. So schaffte es Tom Lüthi, der zuerst die Q1-Hürde nehmen musste, mit gerade einmal 0,045 Sekunden Rückstand an vierter Stelle ins Q2, wo er sich letztendlich mit dem 17. Startplatz begnügen musste.
«Natürlich hätte ich mir für mein 300. Rennen einen besseren Startplatz gewünscht», gestand Lüthi. «Leider musste ich heute im Q1 starten und habe den Sprung in das zweite Qualifying nur knapp gemeistert. Es lief auch da schon nicht wirklich optimal für mich, aber zum Schluss hatte ich einen guten Rhythmus. Im Q2 hat sich herausgestellt, dass wir einfach immer noch zu weit weg sind.
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