Erlösung für Red Bull Racing: Aufsteiger Daniel Ricciardo sichert sich im Kanada-GP den Sieg vor Mercedes-Pole-Setter Nico Rosberg. Formel-1-Champion Sebastian Vettel holt sich als Dritter seinen zweiten Podestplatz.
Beim Start zum Kanada-GP waren alle Augen auf das Spitzenduell von Mercedes gerichtet. Pole-Setter Nico Rosberg kam etwas schlechter Weg als sein Nebenmann Lewis Hamilton, trotzte sich aber in der ersten Kurve durch. Nutzniesser dieses teaminternen Scharmützels der Silberpfeil-Piloten war Formel-1-Champion Sebastian Vettel, der die Gelegenheit nutzte, und sich die zweite Position schnappte.
Sauber-Pilot Esteban Gutiérrez nutzte die Safety-Car-Phase, um zum frühen Reifenwechsel abzubiegen und fiel dadurch auf die letzte Position zurück. An der Boxenmauer der Spitzenreiter atmete man durch. Weil das Safety Car gleich mehrere Runden auf der Strecke bleiben musste, da der Unfall eine Ölspur auf der Piste hinterlassen hatte, konnte das Spitzenduo im Schleichgang Sprit sparen.
An der Reihenfolge änderte dies beim Spitzenduo nichts, doch Vettel steckte in der Folge hinter Force India-Pilot Nico Hülkenberg fest, der noch nicht gestoppt hatte. Ein Angriffsversuch des 26-jährigen Heppenheimer in der Haarnadel-Kurve scheiterte. Und Surer kommentierte: «Da hat er die Kurve nicht gekriegt und musste weit ausholen.» Nach etlichen Runden am Heck des Emmerichers bog der Champion entnervt zum zweiten Boxenstopp ab.
Für das Mercedes-Duo lief es noch schlechter. In Runde 44 wurde Rosberg mitgeteilt, dass sein Team das Problem im Renntrimm nicht beheben könne. Das Energierücksystem bereitete hingegen Ricciardo Probleme. Der Australier wurde angewiesen, nicht zu früh vom Gas zu gehen, um Sprit zu sparen, weil dies dem ERS schade.
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