In Jerez erlebte Tom Lüthi einen Rückschlag, konnte den Abstand zu WM-Leader Morbidelli aber trotzdem verkürzen. In Le Mans will der Schweizer nun seinen ersten Saisonsieg feiern.
In Jerez erlebte Tom Lüthi einen Rückschlag, konnte den Abstand zu WM-Leader Morbidelli aber trotzdem verkürzen. In Le Mans will der Schweizer nun seinen ersten Saisonsieg feiern.Nach dem schwierigen Rennen in Jerez meldete sich Tom Lüthi nun eindrucksvoll mit seiner zwölften Pole-Position im GP-Sport zurück. Seine Zeit von 1:36,548 min blieb im Moto2 -Qualifying von Le Mans unangetastet. Lüthi brach den bisherigen Pole-Rekord, den er selbst hielt.
«Es lief sehr gut. Ich fand sofort einen guten Rhythmus, aber mit dem Grip am Hinterrad hatte ich Probleme», berichtete Tom Lüthi nach Platz 1. «Dann fielen ein paar Tropfen, im letzten Sektor sah ich schon die Regenflagge, aber ich habe mich entschieden, weiter zu pushen. Vielleicht ein bisschen zu viel, denn ich verlor die Front in Kurve 13. Am Ende war das aber kein großes Problem. Ich kam an die Box. Wir konnten daraus sogar etwas lernen.
Der Schweizer aus dem Team CarXpert Interwetten liegt vor dem Moto2-Rennen in Le Mans noch elf Punkte hinter WM-Leader Franco Morbidelli. «In meinem zweiten Run war es interessant, dass ich von Anfang an ein besseres Gefühl für die Front hatte. Ich war zuversichtlich und fühlte, dass ich am Limit pushen kann. Am Ende reichte es für die Pole. Nach dem schwierigen Freitag fühlt es sich sehr gut an, nun ganz vorne zu sein.
Wie erklärt sich Lüthi seine bisher vier Siege in Le Mans? «Ja, Le Mans und mich verbindet eine gute Geschichte, aber ich weiß gar nicht genau warum. Irgendetwas ist hier sehr positiv für mich. Ich mag diese Strecke sehr. Vor allem mit dem neuen Asphalt habe ich das Fahren sehr genossen. Es machte sehr viel Spaß. Ich hoffe, dass ich auch im Rennen Spaß haben werde.
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