Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff hofft nach zwei schwierigen Rennen auf die Wende in Le Castellet. Der Wiener weiss aber auch: «Wir erwarten nicht, dass sich das bald ändern wird.»
In den jüngsten beiden Formel-1-Rennen in Monte Carlo und Baku konnte Mercedes nur sieben frische WM-Punkte gewinnen, während Konkurrent Red Bull Racing 62 Zähler bejubeln durfte. Dass die beiden Strassen-GP schwierig werden würden, hatte das Weltmeister-Team erwartet, wie Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff rückblickend erzählt.
«Hinter uns liegen zwei Rennen auf Stadtkursen, die unserem Auto nicht gelegen haben und von denen wir schon vorher wussten, dass sie für uns schwierig werden würden», sagt der Wiener. «Gleichzeitig waren wir enttäuscht, in diesem Zuge einen Podestplatz und einen Sieg durch eigene Fehler verloren zu haben. Dieser Frust zeigt die hohen Massstäbe, die wir uns selbst setzen und die uns immer weiter antreiben.
«In Monaco und Baku befand sich der W12 in einem Fenster, in dem nur jeweils einer unserer Fahrer das Vertrauen fand, um die Performance des Autos auszureizen – Valtteri Bottas in Monaco und Lewis Hamilton in Baku. In einem so engen und intensiven Titelkampf müssen wir ihnen aber bei jedem Rennen ein Auto hinstellen, mit dem beide Fahrer bis ans Limit gehen können», betont Wolff.
Die Hoffnung ist gross, auf dem Circuit Paul Ricard in Le Castellet wieder auf die Erfolgsspur zurückzufinden. «Der Frankreich-GP bedeutet eine Rückkehr auf eine traditionellere Strecke, was uns hoffentlich wieder mehr Glück bringt. Auf diesem Kurs waren wir in der Vergangenheit gut unterwegs. Er bietet eine Reihe von Kurvengeschwindigkeiten, die jeden Aspekt des Autos auf die Probe stellen werden.
«Die Saison ist erst sechs Rennen jung und es liegt noch ein langer Weg vor uns», mahnt der Chef der Weltmeister-Truppe. «An der Spitze geht es sehr eng zu und wir erwarten nicht, dass sich das bald ändern wird. Jetzt möchten wir unsere Erkenntnisse aus den vergangenen Wochen in Performance verwandeln und in Frankreich mit beiden Fahrern ein viel stärkeres Wochenende abliefern als zuletzt», fügt er kämpferisch an.02.
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