Forschende der Technischen Universität Braunschweig und der INTIS GmbH haben ein stationäres induktives Ladesystem für Elektrofahrzeuge mit einer Ladeleistung von 22 kW entwickelt. Nun haben sie erste Ergebnisse vorgestellt.
Forschende der Technischen Universität Braunschweig und der INTIS GmbH haben ein stationäres induktives Ladesystem für Elektrofahrzeuge mit einer Ladeleistung von 22 kW entwickelt. Nun haben sie erste Ergebnisse vorgestellt.Induktive Ladesysteme bestehen aus einer straßen- und einer fahrzeugseitigen Komponente. Mit Hilfe von Magnetspulen wird Energie über einen Luftspalt berührungslos vom Straßenboden zum parkenden Fahrzeug übertragen.
Ein besonderes Augenmerk legten die Forschenden auf einen hohen Wirkungsgrad der Technologie. „Für einen hohen Gesamtwirkungsgrad müssen sowohl die Einzelkomponenten als auch die gesamte Wirkungsgradkette optimiert werden“, so Tim-Hendrik Dietrich, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Elektrische Maschinen, Antriebe und Bahnen der TU Braunschweig.
Damit sich induktives Laden durchsetzen kann, ist insbesondere Interoperabilität notwendig. Denn nur so werden Fahrzeuge unabhängig vom Hersteller auf allen induktiven Ladestationen laden können. Zu diesem Zweck werden Standards und Normen für das induktive Laden erarbeitet, in denen Anforderungen an kontaktlose Energieübertragung und an die Kommunikation zwischen Fahrzeug und infrastrukturseitiger Ladestation festgelegt werden.
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