Vereinte Nationen: In Libyen werden Migranten als Kämpfer eingesetzt

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'Menschen, die in Internierungslagern waren, berichten, dass sie vor die Wahl gestellt wurden, dort für unbestimmte Zeit zu bleiben oder an der Front zu kämpfen', sagt ein Sprecher des UNHCR. Libyen

erhoffen sich von der Konferenz Fortschritte auf dem Weg zu einer Friedenslösung. Auch US-Außenminister Mike Pompeo wird an der Konferenz teilnehmen. Das kündigte eine Außenamtssprecherin in Washington an. Auf der Konferenz soll es vor allem darum gehen, eine von Russland und der Türkei ausgehandelte Waffenruhe abzusichern und den Einfluss ausländischer Staaten auf die Konfliktparteien zurückzudrängen..

Der Präsident des Europaparlaments, David Sassoli, wertete die Teilnahme von Al-Sarradsch und Haftar an der Berliner Konferenz als Erfolg für die europäische Diplomatie."Sie zeigt, dass die Union, wenn sie geschlossen und klar auftritt, auf internationaler Ebene Gehör finden kann", sagte er.Möglichkeiten der europäischen Staaten

in dem Konflikt angesichts der beteiligten Akteure dagegen für gering. "Hier in Europa überschätzen wir den Einfluss Europas auf Libyen", sagte er."Und die Frage von Migranten oder Flüchtlingen in Libyen stand für die libyschen Behörden nie oben auf der Liste, auf keiner Seite, weder bei der offiziellen Regierung noch bei der anderen. Ich denke, dass ihnen diese Frage am Ende egal ist.

Nach UNHCR-Angaben gibt es in Libyen 650.000 Migranten und 43.000 Flüchtlinge. Ungefähr 3.000 Menschen befänden sich derzeit in Internierungslagern. Die Zustände dort variierten von schlecht bis furchtbar, sagte Cochetel. In besseren Lagern gebe es Probleme mit sanitärer Versorgung, es grassierten Krankheiten wie Tuberkulose. In den schlimmeren Lagern gebe es Folter, Menschenhandel, Zwangsarbeit und Vergewaltigungen.

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