Wohin sollte das Beet, wie muss man es vorbereiten und was ist eigentlich eine Fruchtfolge? Gärtner Peter Rasch gibt Tipps.
Über die jährliche Flieder blüte freuen sich nicht nur Gartenbesitzer, denn der Flieder ist mit seinem herrlichen Duft ein echter Frühlingsbote. Der Gemeine Flieder , so der botanische Name, ist ein sommergrüner Zierstrauch aus der Familie der Ölbaumgewächse.
Er kam im 16. Jahrhundert aus dem Orient nach Europa und wurde hier schnell heimisch und beliebt. Je nach Sorte - es gibt eine Vielzahl an Züchtungen - kann Flieder bis zu sechs Meter hoch werden.Der klassische Flieder bildet ab Mai weiße oder violette Blüten. Es gibt auch Sorten mit rosafarbenen, blauen oder hellgelben Blüten. Flieder bildet ab Mai große, kerzenförmige Blütenstände, die sich aus vielen kleinen Blüten zusammensetzen und intensiv duften. Die Pflanze ist recht pflegeleicht und anpassungsfähig, unempfindlich gegen Frost und weist kaum Krankheiten auf. Da sie tiefe, starke Wurzeln bildet, wächst sie am besten in lockerem Erdreich. Dersollte durchlässig und nicht zu nass sein. Flieder verträgt nämlich vorübergehende Trockenheit, mag aber keine Staunässe. Gut geeignet sind sonnige oder halbschattige und windgeschützte Standorte.an. Die Pflanzen werden je nach Sorte bis zu 150 Zentimeter hoch und eignen sich auch für Töpfe oder Kübel. Es gibt sie auch als Hochstamm-Gewächse.Beim Einpflanzen von Flieder darauf achten, dass das Pflanzloch mindestens doppelt so groß wie der Ballen ist. So können sich die Wurzeln gut entwickeln. Damit die Pflanze gut anwächst, am besten eine Mischung auskann im Frühjahr verabreicht werden - er sollte viel Phosphor enthalten und wenig Stickstoff. In den ersten Jahren nach der Pflanzung und bei großer Hitze sollte Flieder gewässert werden.Die vertrockneten Rispen sollten vor dem Johannistag abgeschnitten werden. Nach der Blüte, wenn die Rispen trocken und braun geworden sind, ist der ideale Zeitpunkt für einen Rückschnitt. Dies sollte möglichst vor dem, das ist der 24. Juni, geschehen. Denn danach treibt Flieder - wie viele andere Pflanzen auch - neu aus und bildet die Blütenansätze fürs nächste Jahr. Die welken Blütenstände oberhalb eines Blattpaares herausschneiden. Schwache oder tote Äste können bei der Gelegenheit ebenfalls entfernt werden. Beginnt der Flieder von innen zu verkahlen, ist auch ein kräftigerer Rückschnitt möglich.Ursache für braune Blätter am Flieder kann Fliederseuche oder die Blattfleckenkrankheit sein. Flieder gilt als wenig krankheitsanfällig und pflegeleicht, allerdings wird er bei feuchter Witterung manchmal von Krankheiten wie Fliederseuche oder der Blattfleckenkrankheit befallen. Die Blätter werden braun und welken. Der Befall zeigt sich zunächst an jungen Trieben und schreitet dann fort. Begünstigt wird dies, wenn sich die frischen Wunden nach dem Rückschnitt nicht schnell genug schließen können oder das Schnittwerkzeug nicht sauber war. Zu starkes Düngen mit hohem Stickstoffanteil fördert Pilzerkrankungen. Abhilfe schafft nur ein starker Rückschnitt bis tief ins gesunde Holz. Schneiden Sie nur mit desinfiziertem Werkzeug an einem trockenen, frostfreien und möglichst warmen Tag.Im Gegensatz zu vielen anderen Pflanzen ist die Vermehrung von Flieder ein wenig kompliziert. Welche Methode funktioniert, ist abhängig von der Sorte beziehungsweise Art. Wer eine Wildart des Flieders besitzt, kann im Frühjahr oder Herbst Wurzelausläufer mit einem Spaten abstechen und neu einpflanzen. Dabei handelt es sich um junge Triebe, die aus dem Boden herauswachsen. Bei bestimmten Zuchtformen des Flieders kann es passieren, dass die Pflanze gar keine Wurzelausläufer bildet oder dass diese andere Eigenschaften als die ursprüngliche Pflanze haben.ist noch weniger zuverlässig. Der Erfolg hängt auch hier von der jeweiligen Art oder Sorte ab, ist aber einen Versuch wert. Den Steckling am besten während der Blütezeit schneiden. Er sollte nicht verholzt sein und drei sogenannte Blattknoten haben, das sind Verdickungen an den Stengeln. Geschnitten wird direkt über oder unter den Blattknoten. Die unteren Blätter entfernen, weitere Blätter halbieren und ein schmales, etwa zwei Zentimeter langes Stück der Rinde entfernen. Den Steckling instellen. Dieses steht am besten an einem hellen und warmen Standort. Die Erde sollte feucht, aber nicht nass sein und das Gewächshaus regelmäßig gelüftet werden, damit kein Schimmel entsteht. Bis der Steckling Wurzeln ausbildet, kann es viele Monate dauern - mit Pech gelingt es gar nicht.Sommerflieder hat weit ausladende, teils hängende Zweige mit vielen länglichen Blütenrispen.. Dabei handelt es sich um einen Strauch mit weit ausladenden Zweigen aus der Familie der Braunwurzgewächse. Sommerflieder blüht ab Juli und bildet üppige längliche Blütenrispen, die ebenfalls duften. Da diese sehr reich an Nektar sind,Duft- und Aromapflanzen für den GartenGartenkalender: Tipps von Januar bis Dezember
Edelflieder Syringa Zwergflieder Blüte Pflege Standort Sommerflieder
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