Jens Lehmann, ehemaliger Nationaltorwart der deutschen Fußballnationalmannschaft, wurde im Amtsgericht München wegen Trunkenheitsfahrt verurteilt. Lehmann äußerte sich öffentlich zum Verfahren und kritisierte die frühzeitige öffentliche Kommunikation durch die Justiz.
Im Amtsgericht München wurde gegen den ehemaligen Nationaltorwart Jens Lehmann ein Strafbefehl wegen mutmaßlicher Trunkenheitsfahrt erlassen. Die Staatsanwaltschaft München I hatte beim Gericht eine Geldstrafe von 80 Tagessätzen beantragt. Der Strafbefehl sieht vor, dass Lehmann seinen Führerschein abgeben muss und erst nach einer bestimmten Frist wieder eine Fahrerlaubnis erhalten kann. Lehmann selbst sprach vom „Fehler“ und sagte, er habe sich falsch eingeschätzt.
Er sei „zwei Stunden nach dem Ereignis“ gefahren und habe 0,7 Promille gehabt. Lehmann gab an, dass er die Konsequenzen akzeptiere, aber kritisierte die öffentliche Kommunikation des Verfahrens durch die Bayerische Justiz. Er äußerte, dass die Justiz seine Ordnungswidrigkeit an die BILD-Zeitung weitergegeben und Zeitungsinterviews gegeben habe, bevor er überhaupt die Möglichkeit hatte, über einen Einspruch nachzudenken. Lehmann sieht darin einen Verstoß gegen sein Persönlichkeitsrecht. Nach dem Erlass des Strafbefehls äußerte sich Lehmanns Anwalt auf Anfrage zunächst nicht. Lehmann kann allerdings nach der Zustellung noch Einspruch gegen den Strafbefehl einlegen. In diesem Fall käme es zu einem Prozess. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.
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