Der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler im Landtag, Florian Streibl, hat das Verbleiben Hubert Aiwangers im Amt begrüßt. Er sei froh, dass die 'Bayernkoalition' stabil und einmütig weiterarbeiten könne. Von der Opposition kam scharfe Kritik.
Der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler im Bayerischen Landtag, Florian Streibl, hat die Entscheidung von Ministerpräsident Söder begrüßt,. Hubert Aiwanger trage keinerlei politische Verantwortung für das - so Streibl in einer Presseerklärung - "vollkommen inakzeptable Handeln eines Familienmitglieds vor mehr als drei Jahrzehnten".
Er sei froh, dass die "Bayernkoalition" stabil und in Einmütigkeit weiterarbeiten werde, erklärte Streibl. Man werde auch in Zukunft alle Formen von Antisemitismus, Extremismus und Rassismus bekämpfen.Die bayerischen Grünen kritisierten die Entscheidung Söders hingegen scharf. Fraktionschefin Katharina Schulze sprach von einem "bitterem Tag für unser Bayern".
Co-Fraktionschef Ludwig Hartmann kritisierte, bei Ministerpräsident Söder gehe "Taktik vor Haltung". Er habe "heute einen schlechten Deal für unser schönes Bayern gemacht". Die schwerwiegenden Vorwürfe gegen Hubert Aiwanger seien "nicht ausgeräumt. Markus Söder toleriert weiterhin einen stellvertretenden Ministerpräsidenten, an dessen demokratischer Gesinnung Zweifel bestehen.
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