30 Punkte Rückstand von Sebastian Vettel gegen Lewis Hamilton, das ist bei sieben ausstehenden WM-Rennen eine schwere Last. Aber F1-Sportchef Ross Brawn tröstet Fans von Sebastian Vettel und Ferrari.
30 Punkte Rückstand von Sebastian Vettel gegen Lewis Hamilton , das ist bei sieben ausstehenden WM-Rennen eine schwere Last. Aber F1-Sportchef Ross Brawn tröstet Fans von Sebastian Vettel und Ferrari .Für Sportwagen-Weltmeister und Le-Mans-Sieger Martin Brundle steht fest: « Ferrari hätte in Monza gewinnen müssen. Nun stehen sie mit dem Rücken zur Wand.
Brundles Landsmann Ross Brawn ist nicht dieser Ansicht. Der Sportchef der Formel 1 sagt: «Sebastian Vettel hatte in Monza die grosse Chance, die Lücke zu Hamilton weiter zu verringern. Stattdessen ist sie noch grösser geworden. Aber die Chancen sind intakt. Es braucht nicht viel in der Formel 1, und das Blatt wendet sich erneut. In Sachen Leistungsfähigkeit liegen die beiden Rennställe gleichauf.
«Generell finde ich: Das Monza-Rennen war beste Werbung für die Formel 1. Wir hatten einen packenden Kampf um den Sieg, da war alles drin – Weltmeister auf der Höhe ihres Könnens, zwei grandiose Rennwagen, Reifenmanagement, Teamwork der Fahrer. Das ganze Wochenende schwang das Pendel hin und her, am Samstag hatte Ferrari die Oberhand, doch Hamilton hat einen Gegner nach dem anderen niedergerungen.
«Nach dem Sieg von Belgien schienen Vettel und Ferrari im Hoch zu sein. Aber Hamilton hat sich nicht bangemachen lassen. Er hat nach dem Start in der zweiten Schikane aggressiv, aber fair attackiert, dann hat er Druck gegen Kimi gemacht, gleichzeitig aber seine Reifen am Leben erhalten.» «Mercedes hat ihm vom Kommandostand mit der perfekten Strategie unterstützt, Valtteri Bottas war der ideale Mannschaftsspieler. Er baute vor Kimi Räikkönen ein wahres Bollwerk auf, dadurch konnte Hamilton auf Platz 3 dem Ferrari immer näher rücken. Vielleicht hat Mercedes die Gegner auch in eine Falle tappen lassen. Als sie ihre Truppe in die Boxengasse schickte, aber Hamilton kam gar nicht an die Box. Ferrari holte daraufhin Räikkönen rein.
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