Redakteur Alex testet die Nvidia GeForce RTX 5090, ihre Rasterleistung, DLSS 4 samt Multi Frame Generation und den Stromverbrauch. Die RTX 5090 entpuppt sich als die stärkste 4K-Grafikkarte und zeigt mit DLSS 4 und Multi Frame Generation beeindruckende Leistung, auch bei Raytracing und Path Tracing.
Redakteur Alex nimmt Rasterleistung, DLSS 4 samt Multi Frame Generation sowie die Leistungsaufnahme der Nvidia Geforce RTX 5090 unter die Lupe.Die RTX 5090 entpuppt sich im Test wie zu erwarten war als die mit Abstand stärkste 4K-Grafikkarte.
in die Kamera gehalten und die ersten Benchmarks mit dem neuen DLSS 4 samt Multi Frame Generation gezeigt hat, nimmt die Debatte um die sogenanntenGanz unabhängig von diesem Vergleich habe ich die künstlich erzeugten Zwischenbilder zunächst ebenfalls kritisch beäugt. Und nun konnte ich diesen und alle anderen wichtigen Aspekte der neuen RTX 5090 endlich selbst testen, wie ihr in diesem ausführlichen Bericht samt Benchmarks erfahrt.Doch eins nach dem anderen. Ich will ja nicht schon jetzt mein Schlussplädoyer halten. Neben der Multi Frame Generation stehen außerdem die traditionelle Rasterleistung, Raytracing und der Preis des neuen Flaggschiffs zur Debatte.Multi Frame Generation erzeugt zwischen zwei klassisch berechneten Bildern per künstlicher Intelligenz und Bewegungsinformationen aus dem betreffenden Spiel bis zu drei Zwischenbilder. Ziel dieserKritiker empfinden diese interpolierten Frames jedoch als geschummelt oder minderwertig, da sie nicht durch native Rechenleistung erzeugt, sondern von einer KIDie RTX 5090 ist als neues Nvidia-Flaggschiff und mangels Konkurrenz naturgemäß die neue schnellste Gaming-Grafikkarte der Welt. Das unterstreicht sie mit einem Leistungsplus von 42 Prozent bei der traditionellen Rasterisierung. Kommt DLSS 4 samt Multi Frame Generation ins Spiel, lässt die RTX 5090 ihre Muskeln spielen. 4K, Raytracing oder sogar Path Tracing sind mit weit über 200 FPS möglich.Es kommen die jeweils aktuellsten Treiber von Nvidia und AMD zum Einsatz. Im Falle von Nvidia ist das der spezielle Review-Treiber 571.86.Bevor ich euch zeige, wie die RTX 5090 in Spielen abschneidet, werfen wir einen Blick auf die synthetischen Benchmarks 3DMark Steel Nomad und Speed Way, die jeweils die 4K- und die Raytracing-Leistung abzubilden versuchen:In 3DMark Steel Nomad schneidet die RTX 5090 satte 55 Prozent besser abIch kann mich da nicht ausnehmen und hatte den Leistungszuwachs während eines Livestreams auf 40 Prozent, in einem späteren Artikel auf 20 bis 30 Prozent geschätzt.Ja, es gibt Spiele, die nativ, also ohne Raytracing, DLSS und Frame Generation, so viel schneller laufen, wie es 3DMark Steel Nomad andeutet. Aber es gibt auch Spiele, in denen das Leistungsplus deutlich geringer ausfällt – dazu gleich mehr. Im Schnitt aus neun Spielen in 4K-Auflösung ergibt sich ein Plus von 42 Prozent:Durchschnitt aus Alan Wake 2, Cyberpunk 2077, Hogwarts Legacy, The Witcher 3: Wild Hunt, Dragon's Dogma 2, Ark: Survival Ascended, Senua's Saga: Hellblade 2, Icarus und Dying Light 2Während die meisten Titel um die 40 Prozent flotter laufen als auf der RTX 4090, tanzen zwei Titel aus der Reihe.Nun aber zum Elefanten im Raum: den Fake Frames. Nvidia hat hier vollmundig von bis zur Verachtfachung der Bildrate gesprochen. War das eine Übertreibung? Laut den folgenden Benchmarks nicht.Zwar werden die FPS nicht in jedem Fall verachtfacht, wie das Beispiel Hogwarts Legacy zeigt. In Alan Wake 2 macht die RTX 5090 aber eine Punktlandung und in Cyberpunk 2077 verneunfacht DLSS 4 im Performance-Modus samt Multi Frame Generation die Bildrate sogar.Die Eingabeverzögerung, also die Zeit, die zwischen Eingabe auf der Maus oder Tastatur und der Ausgabe auf dem Monitor vergeht, bleibt dabei vergleichsweise niedrig: Angaben in Millisekunden, weniger ist besser. Testsystem: AMD Ryzen 7 9800X3D, 32,0 GByte DDR5-6000, Windows 11 In Alan Wake 2 sind es unter Verwendung von DLSS 4 im Performance-Modus und maximaler Multi Frame Generation , also drei Zwischenbildern , 53,4 Millisekunden. DLSS Qualität ohne MFG kommt auf 55,4 Millisekunden., selbst wenn nicht der Performance-, sondern der Qualitätsmodus von DLSS 4 zugrunde liegt. Zumindest für mich ist das nicht spürbar. Und ich gehe stark davon aus, dass es den meisten Spielern genauso geht. Die Schwelle, ab der die Latenz spürbar wird, liegt im Schnitt erfahrungsgemäß bei rund 100 Millisekunden. Aber es gibt sowohl Leute, die da empfindlicher sind, als auch welche, denen Verzögerungen von weit über 100 Millisekunden nichts ausmachen.Geisterbilder und Artefakte: meistens Fehlanzeige. Und selbst wenn ich oberflächlich nach Darstellungsfehlern suche, finde ich sie nicht. Bei einer tiefergehenden Analyse werde ich zwar fündig, aber kommt es darauf an? Meiner Meinung nach nicht. Möglich wird die erstaunliche Bildqualität durch das neue Transformer-KI-Modell, das DLSS 4 Super Resolution und Ray Reconstruction zugrunde liegt. Bislang war meine Empfehlung immer, DLSS im Modus Qualität zu verwenden, denn spätestens ab dem Modus Performance nimmt die Darstellungsqualität doch spürbar ab. Aber nun ist das anders. Mit DLSS 4 ist zumindest in den drei von mir dazu herangezogenen Spielen der Performance-Modus fast genauso gut wie die native Auflösung. Hier ein paar Vergleichsbilder - die Aufnahmen sind um 400 Prozent vergrößert.: Im ersten Bild sind die Details scharf, die NPCs klar vom Hintergrund abgezeichnet. Kein Wunder, schließlich ist nur Path Tracing aktiv. Die Figuren heben sich unter Verwendung des Transformer-KI-Modells gut vom Hintergrund ab. Wenn ihr aber auf die zwei NPCs rechts hinter dem Fahrzeug schaut, ist sind bei genauem Hinsehen leichte Geisterbilder zu erkennen.Der Monitor sollte passen Für den Test der RTX 5090 habe ich mir übrigens einen 240 Hertz schnellen 4K-OLED-Monitor besorgt. Denn nur damit kommen die hohen FPS-Werte richtig zur Geltung. Auf einem 144-Hertz-Bildschirm verpuffen die 250 FPS.Das ist schon ein enormer Wert, gerade wenn ich bedenke, dass bis zur RTX 2080 Ti die Obergrenze bei 250 Watt lag. Von diesen 575 Watt genehmigt sich das neue Geforce-Flaggschiff im Schnitt aus neun Spielen in 4K-Auflösung rund 510 Watt - ein Plus von 35 Prozent gegenüber der RTX 4090:Da sie mit Blick auf die Rasterleistung aber auch 42 Prozent flotter ist, ist sie sogar minimal effizienter als das ehemalige Topmodell.Sowohl die RTX 40- als auch die RTX 50-Reihe wurden respektive werden im selben 4-Nanometer-Verfahren bei TSMC gefertigt. Typischerweise ergeben sich Effizienzsteigerungen aber eben aus der Verringerung der Strukturbreite, sprich: neuen Fertigungsverfahren.Interessant ist auch, wie sich Leistungsaufnahme und Effizienz verhalten, wenn ich Raytracing, Upscaling und Frame Generation berücksichtige:Klar, der Vergleich ist nicht ganz fair, weil RTX 4090 und RX 7900 XTX nur einfache Zwischenbildgenerierung beherrschen. Dennoch bekomme ich mit der RTX 5090 effektiv mehr FPS, weshalb es zumindest interessant ist, die Daten auch aus der Sicht zu betrachten.Lautstärke Die Betriebslautstärke der RTX 5090 fällt unter Volllast, gemessen an der Leistungsaufnahme von 575 Watt, moderat aus. Bei offenem Aufbau und einem Abstand von 30 Zentimetern zu den beiden Lüftern messe ich 44 Dezibel. In einem geschlossenen und möglicherweise gedämmten Gehäuse und bei größerem Abstand dürfte die Karte kaum mehr hörbar sein.Was für die Effizienz gilt, gilt auch für das Preis-Leistungs-Verhältnis: Die Rasterleistung ist ausschlaggebend, auch wenn ich mir wieder DLSS 4 samt Multi Frame Generation ebenfalls ansehe:. Sie ist zwar deutlich teurer, liefert aber überproportional mehr Bilder pro Sekunde. Darum ist jedes Bild pro Sekunde im Vergleich günstiger.Aber auch hier sei noch einmal gesagt, dass der Vergleich lediglich bedingt zulässig ist, weil eben nur vergleichsweise wenige Spiele DLSS 4 unterstützen und die beiden Kontrahenten nur einfache Bildgenerierung beherrschen.erlaubt Multi Frame Generation zwar auch auf Grafikkarten früherer Baureihen und anderer Hersteller. Die Darstellungsqualität kann aber bei Weitem nicht mit Nvidias Implementierung mithalten.Ich hatte mit Blick auf die RTX 5090 zunächst gemischte Gefühle. Einerseits hatte ich mich wie immer auf das neue Flaggschiff und die neue schnellste Grafikkarte gefreut. Andererseits war zu befürchten, dass das Leistungsplus nur überschaubar ausfällt. Und Multi Frame Generation stand ich hinsichtlich Darstellungsqualität und Latenz ebenfalls kritisch gegenüber.Ein Plus von 42 Prozent ist meiner Meinung nach sehr ordentlich. Es ist zwar nicht der größte Leistungssprung aller Zeiten, aber ein durchaus beachtlicher.Was Nvidia mit DLSS 4 auf der RTX 5090 abliefert, fühlt sich für mich zu keinem Zeitpunkt wie ein Fake an. Im Gegenteil sogar: Dank des neuen Transformer-KI-Modells, das DLSS 4 Super Resolution zugrunde liegt, wirken die Zwischenbilder ganz natürlich. Ich erkenne beim Spielen weder Geisterbilder noch Bildartefakte. Jetzt sind über 250 FPS in 4K, bei maximaler Detailstufe samt Full Raytracing oder Path Tracing möglich - und das praktisch ohne Verlust an Bildqualität. Ein großer Sprung, sofern das Spiel der Wahl die neue Technik denn beherrscht. Die zusätzliche Eingabeverzögerung, die durch Multi Frame Generation entsteht, liegt außerdem unterhalb meiner Wahrnehmungsschwelle. Zudem ist das Preis-Leistungs-Verhältnis besser als bei der RTX 4090 – was die UVP der jeweiligen Founders Edition zum Marktstart betrifft. Also alles in Butter? Nicht ganz. Auch wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis in Relation zur RTX 4090 sogar besser ausfällt, ändert das nichts daran, dass 2.329 Euro für eine Gaming-Grafikkarte ein irrwitzig hoher Betrag ist.2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.Plus einloggenFür die Weiterentwicklung und Finanzierung unseres Angebotes erheben und verarbeiten wir und bis zu 223 Partner personenbezogene Daten und Identifikationsmerkmale wie, Gerätekennungen oder IP-Adressen und erfassen individuelles Nutzungsverhalte mit Cookies oder ähnlichen Verfahren gemäß § 25 Abs. 1 TTDSG sowie Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO. Die Verarbeitungszwecke sind Datenverarbeitung zur Anzeige und Optimierung von personalisierter Werbung mit Profilbildung, Analyse, Personalisierung und Optimierung von eigenen Produkten und Inhalten , Push-Benachrichtigungen und Kommunikation, technisch erforderliche Cookies . 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