Eine neue Studie unter mehr als 25.000 Python-Developern zeigt: Sie nutzen Python häufig auch privat und ihr liebstes ML-Tool ist scikit-learn.
Die Ergebnisse der jährlichen Umfrage der Python Software Foundation und des Softwareherstellers JetBrains sind erschienen. Am " Python Developers Survey 2023" haben weltweit über 25.000 Entwicklerinnen und Entwickler teilgenommen.
Die siebte Ausgabe der Umfrage zeigt die häufigsten Einsatzzwecke der Programmiersprache sowie die beliebtesten Bibliotheken und Frameworks. Die Hälfte der Befragten nutzt Python sowohl beruflich als auch privat, 28 Prozent dagegen vorrangig für private Zwecke oder Nebenprojekte und 21 Prozent hauptsächlich im Beruf.kommt am häufigsten zur Webentwicklung zum Einsatz – diesen Zweck nannten 21 Prozent der Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer. An zweiter und dritter Stelle stehen Machine Learning und Datenanalyse mit jeweils zehn Prozent. Ungewöhnlichere Verwendungsmöglichkeiten sind beispielsweise Mobile- oder Embedded-Entwicklung, die es auf jeweils ein Prozent schaffen. Python Developers Survey 2023: Die häufigsten Verwendungsbereiche von Python sind Webentwicklung, Machine Learning und Datenanalyse.Die Liste der Einsatzzwecke für Python als Haupt- und Zweitsprache – hierbei waren Mehrfachnennungen möglich – wurde in diesem Jahr um einige Auswahlmöglichkeiten erweitert. Die neuen Kategorien Data Engineering und akademische Forschung steigen direkt auf dem vierten beziehungsweise fünften Platz ein und verweisen somit "DevOps / Systemadministration / Schreiben von Automatisierungsskripts" auf den sechsten Platz. Wie im Vorjahr führt Datenanalyse die Top 3 an, gefolgt von Webentwicklung und Machine Learning . Die Datenanalyse steht an der Spitze der Top-10-Einsatzbereiche für Python als Haupt- und Zweitsprache .zeigte sich folgendes Bild hinsichtlich der Python-Einsatzzwecke:Die Top-Einsatzbereiche für Python als Haupt- und Zweitsprache im "Python Developers Survey 2022" .Knapp die Hälfte der befragten Python-Developer befasst sich mit Datenexploration und -verarbeitung und verwendet dafür verschiedene Tools. In erster Linie kommen die Bibliotheken pandas mit 77 Prozent und NumPy mit 72 Prozent zum Einsatz. Erst mit großem Abstand folgen das Cluster-Computing-Framework Apache Spark , die Open-Source-Workflow-Management-Plattform Apache Airflow und das DataFrame-Interface Polars . Ein Viertel der Befragten erstellt zudem Dashboards. Von ihnen greift fast ein Drittel auf das Framework Plotly Dash zurück, das auf die JavaScript-Bibliotheken Plotly.js und React sowie auf das Webanwendungsframework Flask aufbaut., ist die Konferenz für Data Scientists, Data Engineers und Date Teams. Sie legt den Fokus auf die unterschiedlichenin der Praxis bewähren. In zahlreichen Vorträgen gehen Expertinnen und Experten der Frage nach, welche neuen Herangehensweisen sich durchfür die Arbeit von Data Scientists eröffnen.Im Machine-Learning-Bereich kommen insbesondere die Bibliothek scikit-learn sowie die Frameworks PyTorch und TensorFlow zum Einsatz, während bei den Trainingsplattformen über die Hälfte der Befragten auf Jupyter Notebooks setzt. Abgeschlagen befinden sich dahinter im niedrigen zweistelligen oder einstelligen Prozentbereich Amazon Sagemaker, Cloud VMs mit SSH, Azure ML und Databricks.Aber wer sind eigentlich die befragten Python-Developer? Jeweils etwa ein Drittel sind 21 bis 29 oder 30 bis 39 Jahre alt. An den unteren und oberen Ausläufern befinden sich acht Prozent, die 18 bis 20 Jahre alt sind, und drei Prozent, die 60 Jahre oder älter sind. Unter der optionalen Frage zum Geschlecht gaben die meisten Befragten an, männlich zu sein , während weiblich und "non-binary / genderqueer, or gender non-conforming" deutlich seltener genannt wurden. Drei Prozent lehnten es ab, Informationen zu ihrem Geschlecht zu nennen. Ein Fünftel der Befragten kommt aus den USA. An zweiter Stelle steht Indien mit neun Prozent, an dritter Stelle Deutschland mit sechs Prozent. Zum Arbeitsleben wurden die Personen ebenfalls befragt: 62 Prozent sind in Vollzeit für ein Unternehmen tätig, zwölf Prozent studieren und sechs Prozent sind selbstständig. Die meistgenannte Branche ist wenig überraschend die IT/Softwareentwicklung und die meisten Befragten sehen sich in der Rolle Entwickler/Programmierer . Zu den selteneren Nennungen zählen beispielsweise akademische Forscherinnen und Forscher , technischer Support und Produktmanager . Die am häufigsten genannte Firmengröße liegt bei 51 bis 500 Mitarbeitenden, die häufigste Teamgröße bei zwei bis sieben Personen. In Teams mit über 40 Personen – der höchstmöglich zu nennenden Zahl – arbeiten lediglich drei Prozent der Befragten.
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