Eine Frau starb im Klinikum Lüdenscheid wenige Tage nach einer geplanten Geburt. Der Verdacht der fahrlässigen Tötung führt nun zu Ermittlungen gegen das Klinikpersonal. Die Staatsanwaltschaft in Hagen prüft den Fall und die Behandlungsprotokolle der Frau.
Eine Frau brachte Mitte Dezember im Klinikum Lüdenscheid ein gesundes Kind zur Welt. Kurze Zeit später folgte ein Routine-Eingriff, eine Ausschabung. Die Familie wurde danach über einen lebensbedrohlichen Zustand der Frau informiert. Unter Berufung auf eine Anwältin der Familie heißt es, die junge Mutter sei nach dem Eingriff nicht wieder aufgewacht und einige Tage später für hirntot erklärt worden.
Die Staatsanwaltschaft in Hagen ermittelt nun gegen das Klinikpersonal wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Gerhard Pauli, sagte auf dpa-Anfrage, es werde die Behandlungsprotokolle und weiteres Material sichergestellt haben. Der Leichnam sei obduziert worden, zu den Ergebnissen könne er aber keine Angaben machen. Die junge Frau sei bereits bestattet worden. Zu den Gründen der Ermittlungen sagte Pauli: „Man sollte nach einer Geburt in einer Klinik nicht sterben.“ Die 'Bild'-Zeitung berichtete, die Hinterbliebenen hätten Anzeige erstattet. Es stehe auch die Rede von Hinweisen auf Akten-Manipulation und Vertuschung. Das sei ebenfalls Gegenstand der Ermittlungen.
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